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2019: Zehn Jahre Wiesenmeisterschaft in Bayern – Bilanz und Ausblick

Nach zehn Jahren Wiesenmeisterschaft in Bayern wurden 2019 die bisherigen Ergebnisse bewertet. Und so gab es in diesem Jahr keine Wiesenmeisterschaft, wie in den vergangenen zehn Jahren, sondern eine Einzelbefragung ausgewählter Teilnehmer.
Die Ergebnisse dieser Befragungen wurden im Oktober bei einem Symposium im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München vorgestellt.

BUND Naturschutz (BN) und Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zogen beim Symposium „Zehn Jahre Wiesenmeisterschaft in Bayern“ anhand der Informationen der Teilnehmer und einer Befragung von 50 Siegerbetrieben Bilanz des gemeinsamen Wettbewerbs.

Für die beiden beteiligten Organisationen sprachen der Vorsitzende des BUND Naturschutz, Richard Mergner und der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft Jakob Opperer.

„Um artenreiche, blühende Wiesen in der bayerischen Kulturlandschaft zu erhalten, ist neben der finanziellen Förderung die Nutzung des Wiesenaufwuchses im eigenen Betrieb und das persönliche Engagement der Landwirtsfamilien ausschlaggebend“, fasste Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz wichtige Ergebnisse zusammen.

„Anhand der Erfahrungen der Wiesenmeister der vergangenen zehn Jahre zeigt sich, welche großen Leistungen Landwirte für die Allgemeinheit erbringen, die artenreiche Wiesen in der Bewirtschaftung halten,“ betonte Jakob Opperer, Präsident der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Die weiteren Ergebnisse können Sie in der Pressemitteilung zur Veranstaltung nachlesen.

Viele Wiesenmeister der vergangenen Jahre anwesend

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zehn Wiesenmeisterschaften waren der Einladung gefolgt und nahmen an dem Symposium teil.

Einige von ihnen waren gebeten worden, ihren Betrieb stellvertretend für viele TeilnehmerInnen vorzustellen, so der Milchviehhalter Andreas Strasser aus Stützenbruck, die Mutterkuh-Halterin Maria Eichstetter aus Elsendorf, der Schafhalter Roland Merz aus Diederstetten und der Imker Hans Georg Oswald aus Oberlauterbach. Sie berichteten von ihren Konzepten der Wiesen- und Weidennutzung.

Alle anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten 10 Jahre fanden sich am Ende der Veranstaltung zu einem Gruppenbild zusammen