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12.000 Menschen demonstrieren in München für die Energiewende

Deutschlandweit sind am Samstag mehr als 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für Erneuerbare Energien und gegen die Blockade der Energiewende durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu protestieren. Das breite Bündnis der Initiator*innen wertet die Proteste als riesigen Erfolg und klares Signal an die Wirtschaftsministerin, ihren Kurs in der Energiepolitik zu ändern.

20.04.2026

“Tausende Münchnerinnen und Münchner und zehntausende in ganz Deutschland haben der Bundesregierung die rote Karte gezeigt. Die aktuellen Angriffe auf die Energiewende von Katherina Reiche sind Teil eines konzertierten Generalangriffes auf Natur, Umwelt, Klima und die Rechte der Zivilgesellschaft auf allen Ebenen", erklärt der BN-Vorsitzende Martin Geilhufe. "Die Demonstration hat klar gemacht: wir wollen uns aus der Abhängigkeit von den Fossilen befreien, wir wollen unseren eigenen Strom produzieren und uns von globalen Krisen und unkalkulierbaren Preisen unabhängig machen. Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral, demokratisch und erneuerbar. Die Bundesregierung darf den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie jetzt nicht abwürgen. Denn die Bevölkerung will die Energiewende mehr denn je.”

Zu den Demonstrationen in vier Großstädten versammelten sich zehntausende Menschen. In München gingen 12.000 Menschen auf die Straße, In Berlin 24.000, in Hamburg forderten 15.000 und in Köln 30.000 Demonstrierende einen konsequenten Ausbau von Wind- und Sonnenenergie, um unabhängig zu werden von unsicheren und teuren Öl- und Gaslieferanten. Die Politik der Bundesregierung, gerade von Wirtschaftsministerin Reiche, ging zuletzt in die entgegengesetzte Richtung.

Dabei ist klar: Angesichts rasant steigender Energiepreise in Folge des Iran-Kriegs und den zunehmend gravierenden Folgen der Klimakrise, entscheidet die Unabhängigkeit von fossilen Energien immer stärker über Sicherheit und Stabilität. Entsprechend ging der Protest weit über die Klima- und Umweltbewegung hinaus: Auf den Straßen demonstrierten Wirtschaftsvertreter*innen neben Sozialverbänden, Beschäftige der Erneuerbaren-Branchen mit Bürgerenergie-Genossenschaften, Wissenschaftler*innen und Umweltverbände.