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Ergebnisse der Hummel-CHallenges 2026

Wie die Jahre zuvor, so fand auch 2026 die erste Hummel-Challenge des Jahres von 20. März bis 9. April statt. Rund 5.230 Hummelfreund*innen haben etwa 16.600 Beobachtungen gemeldet - ein neuer Rekord für die Frühjahrs-Challenge! Dabei wurden 18 teils seltene Hummelarten entdeckt. Herzlichen Dank dafür!

Prozentuale Anteile der gemeldeten Hummelarten

Erdhummeln42,4%
Wiesenhummel15,4%
Ackerhummel15,0%
Steinhummel6,9%
Gartenhummel5,1%
Hummel unbestimmt**4,7%
Baumhummel4,2%
Keusche oder Böhmische Kuckuckshummel**2,0%
Garten-, Feld-, Tonerd- oder Heidehummel**1,8%

Einen Anteil von unter einem Prozent hatten

Wald- oder Norwegische Kuckuckshummel**0,8%
Bunthummel0,8%
Acker-, Moos- oder Veränderliche Hummel**0,5%
Kuckuckshummel unbestimmt**0,3%
Veränderliche Hummel0,1%
Grashummel< 0,1%
Felsen-Kuckuckshummel< 0,1%
Bärtige Kuckuckshummel< 0,1%
Feld-Kuckuckshummel< 0,1%
Mooshummel< 0,1%
Heidehummel< 0,1%
Berglandhummel< 0,1%

** Hier war nicht eindeutig zu erkennen, um welche Hummelart es sich handelte.

Neuer Rekord bei der Frühjahrs-Challenge: Mehr als 5.200 Naturfreund*innen haben innerhalb von nur drei Wochen rund 16.600 Hummel-Beobachtungen über Observation.org und die App ObsIdentify gemeldet – etwa 45 Prozent mehr als im Vorjahr! Die hohe Beteiligung ist besonders bemerkenswert, da die Frühjahrsrunde witterungsbedingt meist weniger Beobachtungen liefert als die Sommer-Challenge.

Insgesamt wurden 18 Hummelarten und Artengruppen erfasst, darunter auch seltene und gefährdete Arten wie die Grashummel (entdeckt in NRW), die Mooshummel (aus Niedersachsen) sowie Heide- und Berglandhummel (aus Bayern). Die Funde bestätigen, dass engagierte Bürger*innen zunehmend auch anspruchsvoll zu bestimmende und seltene Arten dokumentieren.

Besonders häufig wurden Vertreter der Erdhummel-Gruppe gemeldet, die für ihre Robustheit gegenüber kühlen Temperaturen bekannt sind. Auch Wiesen-, Acker-, Stein-, Garten- und Baumhummeln wurden vielfach beobachtet. Die gesammelten Beobachtungen fließen nun in die wissenschaftliche Auswertung des Thünen-Instituts ein. 

„Die Beteiligung zeigt, wie groß das Interesse an Wildbienen und ihrer Bedeutung für intakte Ökosysteme ist“, so Martina Gehret, Projektleiterin beim BUND Naturschutz. „Jede Meldung trägt dazu bei, die Vielfalt und Verbreitung unserer Hummelarten besser zu verstehen.“

Die Hummel-Challenge findet vom 20. Juni bis 3. Juli 2026 statt.