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Gärten und Balkone für die Artenvielfalt

Foto: Heide Frobel, BN

Garten und Balkon bieten vielfältige Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu fördern, sind Augenweide  und bieten angenehme Düfte.
Machen Sie mit!

 

Garten ohne Gift

Ganz generell gilt: Gift im Garten sollte unbedingt vermieden werden!

Besonders der Wirkstoff Glyphosat, der zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird, ist in die Kritik geraten: Schon vor einiger Zeit hatte die internationale Agentur für Krebsforschung (IACR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich Krebs erzeugend für den Menschen" eingestuft. Dennoch plante die EU-Kommission eine Entscheidung über eine zehnjährige Verlängerung der Zulassung für das von Monsanto entwickelte Pflanzengift, das in Präparaten wie Roundup, Vorox oder Compo-unkrautfrei immer noch auch im Gartenfachhandel erhältlich ist.
Diesen Entscheidung wurde zuletzt mehrfach verschoben.

Lesen Sie hier die dazugehörige Pressemitteilung vom Mai 2016

In der Broschüre BN informiert - Garten ohne Gift können Sie sich über die gesundheitlichen Gefahren von Round-up mit seinem Wirkstoff Glyphosat informieren

 

 

BN informiert - Der Wildgarten

Wie gärtnern auch ohne Gift gelingen kann, mit welchen Pflanzen Sie Ihren tierischen Gartengästen Gutes tun können und was die lieben Nachbarn dazu sagen (dürfen), das können Sie in der Broschüre Der Wildgarten lesen.

Download hier

Im Nutzgarten:

Wussten Sie, dass auch Samenfirmen, die Saatgut für Haus- und Nutzgarten anbieten (z.B. Kiepenkerl oder Gärtner Pötschke) zu großen Weltkonzernen wir Monsanto oder Syngenta gehören?
Alternative Bestellmöglichkeiten für Saatgut finden Sie hier

Wollen Sie alte und fast vergessene Gemüsesorten kennenlernen? Der BUND Naturschutz hat dazu eine Ausstellung, die ausgeliehen werden kann.
Mehr Infos zu den Ausleihmodalitäten hier

Im Ziergarten und auf dem Balkon:

Zahlreiche heimische  Sträucher und Blütenpflanzen bieten ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot für Schmetterlinge, Biene und Co.
Das Netzwerk Blühende Landschaft hat Informationen zusammengestellt, die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen wollen:
Blütenbesuchende Insekten im Garten
Der blühende Staudengarten
Liste blühender Stauden für den Garten
Nahrhafte Balkonbepflanzung für Blüten besuchende Insekten
Wildpflanzen für den Balkon
Liste „Der blühende Balkonkasten”
Insektenfreundliche Zwiebel- und Knollenpflanzen

Im Rasen:

Muss es denn immer Rasen sein? Oder können wir uns auch im Garten ein Stück Wildnis leisten: Ein Stückchen Rasen wachsen lassen, weniger düngen und nur zwei bis dreimal im Jahr statt zwei Mal wöchentlich mähen gibt Blütenpflanzen und damit Bienen und Schmetterlingen Lebensraum. In der BN Broschüre "Der Wildgarten" (siehe oben) erhalten Sie auch Tipps für Wiesenblumensaatgut.


aktion Bantam-mais 2016

Der BUND Naturschutz beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Bantam-Mais-Aktion.

Die Idee ist einfach ...

... und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“

Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Machen Sie mit

Hier können Sie den Flyer 2016 herunterladen

Weitere Infos >


Ausstellung Lebensraum Boden

Wichtige Zusammenhänge zum Bodenkreislauf, Bodenleben, Bodenschutz und naturgemäßen Pflanzenschutz bietet eine vierteilige BN-Ausstellung. Sie kann ausgeliehen werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an landwirtschaft-wald (at) bund-naturschutz.de

Was ist Boden? Wie sehen Bodenkreisläufe aus?
In einer Hand voll fruchtbarer Erde leben mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Welche?
Böden versiegelt - überbaut. Jeder kann zum Schutz der Böden beitragen
Gesunder Boden im Biogarten

 

Kompost statt Torf

Die Ausstellung der BN-Ortsgruppe Feucht aus dem Landkreis Nürnberger Land informiert in 20 Ausstellungstafeln über die Gefahren des Torfabbaus für den wertvollen und empfindlichen Lebensraum Moor mit seinen vielfältigen Pflanzen und Tierarten.

Kompostausstellung

Sonnentau

Moorlandschaft1

Wollgras

Uferschnepfe

Moorlandschaft2

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden bei der BN-Ortsgruppe Feucht
Kontakt >

Weitere Informationen zum Kompost erhalten Sie

beim BUND: BUND-Einkaufsführer für torffreie Erden
bei der Fachvereinigung Bayerische Komposthersteller e.V. oder
bei der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.

Effektive Mikroorganismen

Natürliche Hilfen für das Pflanzenwachstum bietet der Einsatz von "Effektiven Mikroorganismen". Literaturhinweise und Bezugsquellen finden Sie bei der Gesellschaft zur Förderung regenerativer Mikroorganismen.