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Gärten und Balkone für die Artenvielfalt

Garten und Balkon bieten vielfältige Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu fördern, sind Augenweide  und bieten angenehme Düfte.
Machen Sie mit!

Foto: Heide Frobel, BN

 

Garten ohne Gift

Ganz generell gilt: Gift im Garten sollte unbedingt vermieden werden!

Besonders der Wirkstoff Glyphosat, der zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird, ist in die Kritik geraten: Schon vor einiger Zeit hatte die internationale Agentur für Krebsforschung (IACR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich Krebs erzeugend für den Menschen" eingestuft. Dennoch plante die EU-Kommission eine Entscheidung über eine zehnjährige Verlängerung der Zulassung für das von Monsanto entwickelte Pflanzengift, das in Präparaten wie Roundup, Vorox oder Compo-unkrautfrei immer noch auch im Gartenfachhandel erhältlich ist.
Diesen Entscheidung wurde zuletzt mehrfach verschoben.

Lesen Sie hier die dazugehörige Pressemitteilung vom Mai 2016

In der Broschüre BN informiert - Garten ohne Gift können Sie sich über die gesundheitlichen Gefahren von Round-up mit seinem Wirkstoff Glyphosat informieren

 

 

BN informiert - Der Wildgarten

Wie gärtnern auch ohne Gift gelingen kann, mit welchen Pflanzen Sie Ihren tierischen Gartengästen Gutes tun können und was die lieben Nachbarn dazu sagen (dürfen), das können Sie in der Broschüre Der Wildgarten in der Neuauflage 2018 lesen.

Download hier

Ein gedrucktes Exemplar können Sie bei der BN-Service GmbH bestellen. Direkter Link hier

Im Nutzgarten

Wollen Sie alte und fast vergessene Gemüsesorten kennenlernen? Der BUND Naturschutz hat eine Ausstellung zur Nutzpflanzenvielfalt, die ausgeliehen werden kann.
Bilder und Informationen hier

Wussten Sie, dass auch Samenfirmen, die Saatgut für Haus- und Nutzgarten anbieten (z.B. Kiepenkerl oder Gärtner Pötschke) zu großen Weltkonzernen wir Monsanto oder Syngenta gehören?
Alternative Bestellmöglichkeiten für Saatgut finden Sie hier

Im Ziergarten und auf dem Balkon:

Zahlreiche heimische  Sträucher und Blütenpflanzen bieten ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot für Schmetterlinge, Biene und Co.
Das Netzwerk Blühende Landschaft hat Informationen zusammengestellt, die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen wollen:
Blütenbesuchende Insekten im Garten
Der blühende Staudengarten
Liste blühender Stauden für den Garten
Nahrhafte Balkonbepflanzung für Blüten besuchende Insekten
Wildpflanzen für den Balkon
Liste „Der blühende Balkonkasten”
Insektenfreundliche Zwiebel- und Knollenpflanzen

Im Rasen:

Muss es denn immer Rasen sein? Oder können wir uns auch im Garten ein Stück Wildnis leisten: Ein Stückchen Rasen wachsen lassen, weniger düngen und nur zwei bis dreimal im Jahr statt zwei Mal wöchentlich mähen gibt Blütenpflanzen und damit Bienen und Schmetterlingen Lebensraum. In der BN Broschüre "Der Wildgarten" (siehe oben) erhalten Sie auch Tipps für Wiesenblumensaatgut.

Ausstellung: Garten-Rollups

Der BN hat 6 Rollups rund ums Thema naturnahe Gärten gestaltet:

  • Lebens-Raum schaffen - Paradiese für Tiere, Insekten und Pflanzen im Garten
  • Blumenwiese - Gönnen auch Sie sich ein buntes Blumenmeer in Ihrem Garten
  • Insekten bei der Arbeit - Fleißige Helfer für ein buntes Blütenmeer in Ihrem Garten
  • Wildkraut - Regulierung ohne Gift für einen gesunden Garten
  • Oasen für Schmetterlinge
  • Rekordverdächtige Schmetterlinge

Diese sechs Tafeln können als Ausstellung ausgeliehen werden. Mehr Informationen

Weitere Tipps zum Thema "Naturgemäß gärtnern"

finden Sie unter der Rubrik Ökotipps Garten.


aktion Bantam-mais 2018

Der BUND Naturschutz unterstützt auch in diesem Jahr die Bantam-Mais-Aktion.

Die Idee ist einfach ...

... und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen! Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb muss unser Mais vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Unser „Zwergenaufstand“ wehrt sich erfolgreich gegen den Anbau von Gentechnik-Mais vor Ort, fördert die Verbreitung von samenfestem Saatgut und warnt vor Hybrid-Sorten: Seit 2006 pflanzen, genießen, vermehren und tauschen Gärtner, Bauern und Balkon-Besitzer den samenfesten Traditionsmais Golden Bantam an zehntausenden Standorten in Deutschland. Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik.

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Ausstellung Lebensraum Boden

Wichtige Zusammenhänge zum Bodenkreislauf, Bodenleben, Bodenschutz und naturgemäßen Pflanzenschutz bietet eine vierteilige BN-Ausstellung. Sie kann ausgeliehen werden. Mehr

 

Kompost statt Torf

Die Ausstellung der BN-Ortsgruppe Feucht aus dem Landkreis Nürnberger Land informiert in 20 Ausstellungstafeln über die Gefahren des Torfabbaus für den wertvollen und empfindlichen Lebensraum Moor mit seinen vielfältigen Pflanzen und Tierarten.

Kompostausstellung

Sonnentau

Moorlandschaft1

Wollgras

Uferschnepfe

Moorlandschaft2

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden bei der BN-Ortsgruppe Feucht
Kontakt >

Weitere Informationen zum Kompost erhalten Sie

beim BUND: BUND-Einkaufsführer für torffreie Erden
bei der Fachvereinigung Bayerische Komposthersteller e.V. oder
bei der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.

Mikroorganismen im Boden

Mikroorganismen im Boden haben vielfältige Funktionen. Ein reiches Bodenleben ist somit der Garant für gute Umsetzungsprozesse. Insbesondere bei humusarmen  Böden kann die Unterstützung durch die Zugabe von Mikroorganismenpräparaten zur Verbesserung des Bodenlebens beitragen, z.B. durch  Verwendung sogenannter Effektiver Mikroorganismen (EM), auch wenn wissenschaftliche Studien nicht in allen Fällen deren Wirksamkeit belegen.

Ebenso kann die Anwendung sogenannter Terra Preta, einer aus Südamerika bekannten Art zu kompostieren, auf verarmten Böden die Gartenerträge steigern.