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Baumschutz auf Baustellen

Die Erschließung neuer Baugebiete und Straßen, bedeutet i. d. Regel für etliche Bäume das Todesurteil, denn fast immer steht dabei irgendein viele Jahrzehnte gewachsener Baum (oder gleich mehrere) im Wege. Umso wichtiger ist es deshalb, dass zumindest diejenigen Bäume, die auf einer Baustelle erhalten werden können, während der Bauphase vor vermeidbaren Beschädigungen wirksam geschützt werden! Baumaßnahmen stellen für Bäume häufig einen Eingriff in ihre Wasserversorgung dar, die Baugrube wirkt dann auf die Baumwurzeln wie eine Drainage und dem Baum fehlt lebensnotwendiges Wasser. Auch Baumverletzungen durch Baumaschinen und Bodenverdichtung sind ein großes Problem. Bei nicht Einhaltung von Baumschutzmaßnahmen leiden die betroffenen Bäume noch Jahre.

Angaben darüber, welche Schutzvorkehrungen bei Baumaßnahmen möglich und notwendig sind, enthalten gleich mehrere Regelwerke: DIN 18920, Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen, RAS-LP4, Richtlinie für die Anlage von Straßen, Abschnitt 4: Schutz von Bäumen, Vegetationsbeständen und Tieren bei Baumaßnahmen, ZTV-Baumpflege, "Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege", Baumschutzverordnung der einzelnen Kommunen.

Die notwendigen Schutzmaßnahmen für Bäume im Baustellenbereich werden üblicherweise als Auflage in der Baugenehmigung durch die Genehmigungsbehörde (z. B. Bauamt der Stadt bzw. Landratsamt) festgesetzt.

Für das direkte Baumumfeld gilt prinzipiell:

  • Nicht befahren
  • Kein Ablagern von Treibstoff, Chemikalien, Baumaterialien, Baustelleneinrichtung
  • Schwenkbereich beachten (z. B. Kran)
  • Baumkrone schützen
  • Kein Bodenabtrag
  • Keine Aufschüttung
  • Nicht verdichten
  • Keine Leitungsverlegung