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Aktuelles

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Endlagersuche für Atommüll

Nach drei Jahren wird die Suche nach einem Atommüll-Lager erstmals konkreter und die bestehenden Mängel am Verfahren immer deutlicher: Es fehlt noch immer Einblick in die geologischen Daten und Beteiligung auf Augenhöhe.

Mit der Veröffentlichung des „Zwischenberichts Teilgebiete“ stellt die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Regionen in ganz Deutschland vor, die für eine sogenannte „Endlagerung“ von hochradioaktiven Müll infrage kommen. Der Bericht ist das erste Zwischenergebnis der 2017 gestarteten Suche bei der bis zum Jahr 2031 ein Standort für die strahlenden Hinterlassenschaften gefunden werden soll. Der Müll soll untertage in Salz-, Ton oder Granitgestein gelagert werden. Auch Bayern bietet in den o.g. Wirtsgesteinen Orte, die für ein Atommüll-Lager infrage kommen.

In den vergangenen drei Jahren hat die BGE geologische Daten gesammelt und ausgewertet. Weder der BUND noch andere Verbände wurden im Vorfeld in diese Arbeit einbezogen. Eine unabhängige Prüfung des Prozesses und eine kritische Einschätzung der Auswahl waren somit nicht möglich. Kurz nach der Veröffentlichung des Zwischenberichtes beginnt auch das erste Beteiligungsverfahren. Unter Leitung des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) können Betroffene den Bericht auf Fachkonferenzen kommentieren. Ein erster Auftakttermin fand am 17. und 18. Oktober 2020 statt.

BUND-Kommentar zur Atommülllagersuche: Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz Teilgebiete schafft keine Grundlage für wissenschaftliche Debatte und ernstgemeinte Beteiligung


Bayerisches Klimaschutzgesetz verfehlt die Ziele von Paris 2015

Bayern muss Klimaschutz ernst nehmen und in Maßnahmen umsetzen - das sind wir uns und unseren Kindern und Kindeskindern schuldig. Die gesamte Staatsregierung in Bayern muss Verantwortung für Klimaschutz übernehmen - gemeinsam mit Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern. Wir müssen die Ziele der COP21 (21th Conference of the Parties) der internationalen Klimakonferenz 2015 in Paris umsetzen und die Erderwärmung auf 1,5% begrenzen.

BN-aktuell: Neun dringende Punkte um das Klimaschutzgesetz wirksam zu machen
BN-Pressemitteilung: Klimaschutzgesetz verfehlt die Klimaschutzziele von Paris 2015
BN-Stellungnahme zum Bayerischen Klimaschutzgesetz
Bayerisches Klimaschutzgesetz


Ausbauplan für Stromnetz ist überdimensioniert – Experten fordern Trendwende für Dezentralität und Flexibilität

Berlin. Trotz Kohleausstiegs und Energiewende schreitet der Bau großer Stromtrassen voran. Mit Blick auf die kommenden Beratungen des Bundesbedarfsplans für die Stromnetzentwicklung bis 2030 im Bundestag, kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Netzplanung als überdimensioniert. Für solch ein Netz gibt es keinen Bedarf: Das Vorhaben sprengt hinsichtlich der Streckenlänge, der Art der Leitungen, der Kosten und der Umwelteingriffe den Rahmen.

Brief an die an die Mitglieder der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, LINKE und FDP:
Überdimensionierten Bundesbedarfsplan 2020 überarbeiten – Alternativen entwickeln!
Berlin, 26.05.2020


Verbandsvideokonferenz des BUND am 7. Mai

Zur ersten Verbandsvideokonferenz am 7. Mai trafen sich über 160 Teilnehmende aus allen verbandlichen Ebenen und allen Bundesländern zum Austausch über das BUND-Programm „Investitionen in eine zukunftsfähige Wirtschaft“ .

Erste Impressionen und Einblicke in die Diskussion stehen hier allen Interessierten und Teilnehmenden zu Verfügung.


Ausstellung Energiewende

Entdecken Sie alles rund um Energiesparen, Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien!
Einzelheiten zur Aussstellung können Sie sich gerne auf unserer Ausstellungsseite anschauen.


Energiespardorf Bayern

Das ENERGIESPARDORF BAYERN ist bereits in fünf Planungsregionen in Bayern aktiv.


BUND Naturschutz Zeitzeugen

Babs Günther: Mein Engagement gegen das AKW Grafenrheinfeld

Marianne Laepple: Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf