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Nachruf: BUND Naturschutz tief betroffen über Hubert Aiwangers Tod

Der BN würdigt seinen Einsatz für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und seine Bereitschaft zum Dialog auch bei kontroversen Themen sowie seine außerordentliche Bürgernähe. In Fragen des Natur- und Klimaschutzes vertraten beide Seiten nicht immer die gleichen Positionen.

05.11.2026

München, 05.11.2026 - Der BUND Naturschutz in Bayern trauert um den bayerischen Wirtschafts- und Jagdminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, der im Alter von 55 Jahren überraschend verstorben ist. Der BN-Vorsitzende Martin Geilhufe erklärt: „Die Nachricht vom plötzlichen Tod Hubert Aiwangers hat uns sehr betroffen gemacht. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden. Mit Hubert Aiwanger verliert Bayern einen engagierten und meinungsstarken Politiker, der die politische Landschaft unseres Landes über viele Jahre geprägt hat.“

Als Minister setzte sich Aiwanger für den Ausbau der Erneuerbare Energien in Bayern ein. Auch die Beteiligung der Menschen vor Ort an der Energiewende war ein wichtiges Thema seiner politischen Arbeit. Bei Fragen des Artenschutzes und der Jagd, der Landesplanung sowie der fossilen Energiepolitik vertraten der BN und der Minister teilweise unterschiedliche Positionen. Dennoch war der Austausch bei kontroversen Themen immer menschlich und fair.

„Hubert Aiwanger war ein Politiker mit klaren Überzeugungen, der die politische Debatte nicht scheute. Wir waren in vielen Fragen unterschiedlicher Meinung. Er war aber immer bereit, sich mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen. Hubert Aiwanger hat die politischen Debatten in Bayern über viele Jahre mitgestaltet. Wir werden ihn als engagierten und streitbaren Gesprächspartner in Erinnerung behalten.“