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Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Wir begrüßen die endgültige Abschaltung des ältesten bayerischen Atomkraftwerks Grafenrheinfeld am 28. Juni 2015, aber wir kritisieren die geplante Vorgehensweise zur Stilllegung und geplantem Abbau.

Einwendungen des BUND Naturschutz im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zu "Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld" (Juli 2016)

Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ...

  • meldete seit Inbetriebnahme 228 meldepflichtige Ereignisse (Störfälle)
  • bewirkt ständige hochgradige Gefährdung der Bevölkerung durch atomare Strahlung
  • erzeugt erhöhtes Krebsrisiko besonders für Kinder, je näher sie am AKW wohnen
  • demonstriert das Versagen der Aufsichtsbehörden, belegt durch diverse Vorfälle
  • und das Atommüllager sind mögliche Ziele für terroristische Angriffe
  • ist mitverantwortlich für die ständige Vergrößerung des Atommüllproblems:

Es gibt kein Endlager und das Atommüllager am AKW ist unsicher

  • Der volkswirtschaftliche Schaden eines SuperGAU kann mehr als 6.000 Milliarden Euro betragen und eine ausreichend Haftpflichtversicherung ist nicht vorhanden.
  • Die Katastrophenzone kann bis zu 170 km und darüber hinaus reichen.
  • Einen funktionierenden Katastrophenschutz kann es nicht geben!!

Weitere Informationen zum AKW Grafenrheinfeld erhalten sie in unserem Infoflyer.